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Verstopfung bei Säuglingen: Ursachen, Anzeichen und wirksame Lösungen (und wann man einen Arzt aufsuchen sollte)

Verdauungsbedarf Aktualisiert am 13.02.2026

Verstopfung bei Säuglingen kann schnell Anlass zur Sorge geben: harter Stuhlgang, Pressen, Weinen, ein angespannter Bauch… Allerdings variiert der Stuhlgang stark je nach Alter und Ernährung, und es ist nicht immer ungewöhnlich, wenn der Stuhlgang unregelmäßig ist.

Dieser Ratgeber hilft Ihnen, echte Verstopfung von einer bloßen Veränderung der Stuhlgewohnheiten zu unterscheiden, die wichtigsten Anzeichen zu erkennen und einfache, geeignete Maßnahmen zu ergreifen (Massage, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Ernährungsumstellung). Sie erfahren außerdem, wann Sie professionellen Rat einholen sollten und auf welche Warnzeichen Sie achten müssen.

Verstopfung bei Babys

Wichtige Punkte, die Sie sich merken sollten

  • Anzeichen einer Verstopfung: Harter, seltener Stuhlgang, Schmerzen, Blähungen; achten Sie auch auf Appetit und Reizbarkeit.
  • Passen Sie die Ernährung an . Bei Einführung von fester Nahrung: Wasser, Ballaststoffe (Pflaumen/Birne), stopfende Lebensmittel einschränken; bei Milch: ohne Rücksprache nicht umstellen.
  • Bewegung fördern: Bauchmassage, Fahrrad-Flexionen, warme Bäder zur Unterstützung der Verdauung.
  • Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie seit der Geburt Blut im Stuhl, Erbrechen, Fieber, einen stark aufgeblähten Bauch, Gewichtsverlust oder Verstopfung haben.

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Wie man auswählt

Um die richtige Vorgehensweise bei Verstopfung Ihres Babys zu wählen, beginnen Sie mit objektiven Kriterien: Alter, Art der Ernährung (Stillen, Milch, Beikost), Häufigkeit und Konsistenz des Stuhlgangs, Schmerzen, Blähungen und Flüssigkeitszufuhr. Konzentrieren Sie sich zunächst auf einfache Maßnahmen: Passen Sie die Flüssigkeitszufuhr dem Alter an, geben Sie Ballaststoffe durch geeignete Breie, fördern Sie Bewegung und Bauchlage und etablieren Sie einen regelmäßigen Tagesablauf. Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Blut im Stuhl, Fieber, Erbrechen oder Gewichtsverlust auftreten.

Zu vermeidende Fehler: Verwechslung des normalen Stuhlgangs mit Verstopfung, zu schneller Milchwechsel, Anwendung von Zäpfchen/Abführmitteln ohne ärztliche Beratung, Überdosierung von Saft oder Ballaststoffen, Ignorieren von Warnzeichen.

Kurzer Tipp

Sanfte Bauchmassage : Führen Sie mit den Handflächen 1–2 Minuten lang kreisende Bewegungen im Uhrzeigersinn aus und ziehen Sie dann sanft Ihre Knie zum Bauch. Sollte Ihr Baby sich unwohl fühlen oder vermehrt weinen, hören Sie auf und versuchen Sie es später erneut.